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Die
Felszeichnungen sind in zwei verschiedenen Stil gefertigt worden. Die
erste Fertigungstechnik, die Silhouette oder das Schattenbild, ist
typisch für viele antike Bilder. Die Oberfläche der
Felsen wurden innerhalb der Silhouette mit Werkzeugen aus Metal oder
Stein um fast 2mm abgetragen. Einige Bilder wurden mit stumpfen
Werkzeugen angefertigt, mit denen nur eine dünne Schicht
entfernt werden konnte, was für spätere Zeiten
typisch war. Eine andere Technik war es, scharfe Werkzeuge und schnelle
Schläge zu benutzen, um tiefe Linien in den Felsen
zu schlagen.
Unter den ältesten Zeichnungen gibt es
besonders viele Darstellungen von Tieren, wie Agrali (das Marco Polo
Schaf), Pferde, Kamele, Hirsche, Büffel, Wölfe,
Hunde, Wildschweine und Vögel. Die Zeichnungen sind jedoch
mehr als bloße Darstellungen der Jagd, sie besitzen eine
mythologische Bedeutung, denn Symbole wie die Sonne und der Mond und
andere Weltraumkörper sind ebenfalls Teil der Zeichnungen. Die
interessantesten Motive sind Szenen eines Feuerkultes, sowie einige
unerklärbare Zeichen, die modernen Flugzeugen und
Eisenbahnzügen ähnlich sehen.
Die Felszeichnungen sind ein wichtiges
historisches und kulturelles Erbe. Maßnahmen, um sie zu
bewahren und zu schützen werden zwar ständig
vorgenommen, doch leider sind nicht alle dieser Maßnahmen
erfolgreich. Es gibt viele Orte in Kirgisien, an denen Felszeichnungen
besichtigt werden können. Der bekannteste Ort für
Felszeichnungen ist Tscholpon-Ata, wo eine Fläche von mehr als
40 ar mit herausragenden Zeichnungen verstreut liegt.
Andere Beispiele kann man auch im Komplex des
Burana Turms finden, wo Felszeichnungen und Balbals (Grabsteine) aus
dem Tschui Gebiet gesammelt wurden. Die Zeichnungen Ak-Schunkur
(weiße Höhle) und Sari Dschas (goldenes Tal)
befinden sich tief in den Bergen des Tien -Schan, in Avaran, auf
Sulaiman-Too in der Stadt Osch.
Eine schöne Sammlung von Felszeichnungen
gibt es auch auf Saimaluu Tasch zu besichtigen
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